Schiebedach (Limousinen) bzw. Hubdach (Coupés)


Die B2-Limousinen (80, 90, auch quattro) waren auf Wunsch mit einem manuellen oder elektrischen Schiebedach erhältlich,
welches in weiten Teilen identisch mit dem des VW Golf II ist.

Die B2-Coupékarosserien (Coupé, Coupé quattro, Urquattro) kamen auf Wunsch mit einem herausnehmbares Hubdach ohne Schiebefunktion.
Es läßt sich mittels zweier Zugschlaufen aushängen und in einer gepolsterten Ablage im Kofferraum verstauen.

Die vorderen Entwässerungsschläuche sind bei beiden Karosserievarianten im unteren Bereich der A-Säule ins Freie geführt.
Die hinteren Abläufe führen bei der Limousine in die Entlüftung an der C-Säulen-Vorderkante,
beim Coupé in die Entlüftungsgitter an der C-Säule.

Bei geöffneten Vordertüren sollte man einen Blick auf die A-Säulen werfen, da hier die Entwässerungen des Schiebedaches enden.
Diese können verstopft oder defekt sein und hier für Feuchtbiotope sorgen.
Zudem sollte man das Schiebedach öffnen und auf Funktion und Leichtgängigkeit testen.
Wenn bei einem Blick in den Schiebedachrahmen keine Rostbläschen entlang der Naht zu sehen sind, ist dies ein gutes Zeichen.

Selten und meist nur bei extrem ungepflegten Autos rosten die C-Säulen im unteren Bereich der Zwangsentlüftung,
ebenfalls kommen vereinzelt von innen durchrostende Schiebedacheinsätze vor.