AudiCoupéQuattroMichèleMouton


Im 2. Quartal 1985 bot Audi ein Sondermodell des Audi Coupé Quattro an; ausschließlich in der Lackfarbe graphit Metallic
mit roter Lederausstattung, die Kunststoffteile des Innenraums in der Farbe graphit.

In der Audi-Szene wird das Sondermodell heute meist „Michèle Mouton“ genannt.
Ihren Ursprung hat die Namensgebung mutmaßlich weniger durch die bekannte Rallye-Pilotin, die mit dem Urquattro große Rallyeerfolge feierte,
als vielmehr durch die Farbbezeichnung des verwendeten roten Leders: „Moutonrot“ (franz. Mouton = Schaf, Hammel).
Audi selbst bezeichnete das Sondermodell intern als „Schwarz-Rot“, offiziell wurde jedoch keine Bezeichnung genannt.

Das Modell bekam den Ausstattungscode 759 und verfügte über die bekannten 16-Speichen-Alufelgen mit Reifen der Größe 195/60 HR14,
grüne Wärmeschutzverglasung, beheizbare Vordersitze und elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel.

Die Sonderedition des Audi Coupé Quattro kostete 46.400 DM, als (einzige) Zusatzausstattung konnte man
mit dem herausnehmbaren Stahlhubdach den Preis auf 47.398 DM erhöhen.

Das rote Lederinterieur war zu diesem Zeitpunkt in keinem anderen Audi-Modell erhältlich.